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Wenn über die Studie Agents of Chaos geschrieben wird, dann meist als Warnung vor unkontrollierbarer KI. Vor Sicherheitslücken, Datenverlust, Manipulation.  Das ist nicht falsch. Aber es greift zu kurz. Nicht was schiefgehen kann, ist die Frage. Sondern was passiert, wenn alles funktioniert, und trotzdem niemand die Ordnung trägt.  Was zwanzig Forscher an der Northeastern University in zwei Wochen mit sechs autonomen KI-Agenten dokumentiert haben, ist kein Technikproblem. Es ist eine Frage, die in jedem funktionierenden Unternehmen unter der Oberfläche liegt: Was passiert, wenn Systeme handlungsfähig sind, aber niemand die Ordnung trägt, nach der sie handeln?  Die Forscher gaben den Agenten reale Werkzeuge: E-Mail-Konten, Dateisysteme, Shell-Zugriff, geteilte Kommunikationskanäle. Am Ende der zwei Wochen hatte ein Agent den gesamten Mailserver seines Eigentümers gelöscht, auf Anweisung einer Person ohne jede Berechtigung. Ein anderer hatte eine Governance-Struktur übernommen, die ein Außenstehender für ihn geschrieben hatte, und sie freiwillig an andere Agenten weitergegeben. Ein dritter hatte sich durch Schuldgefühle dazu bringen lassen, sich selbst abzuschalten.  Keines dieser Systeme war defekt. Alle haben funktioniert. Und genau das macht die Studie relevant – nicht für die KI-Debatte, sondern für jeden, der Verantwortung für ein System trägt, dessen innere Ordnung er nicht vollständig gestaltet hat.
11. März 2026
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11. März 2026
Wenn über die Studie Agents of Chaos geschrieben wird, dann meist als Warnung vor unkontrollierbarer KI. Vor Sicherheitslücken, Datenverlust, Manipulation.  Das ist nicht falsch. Aber es greift zu kurz. Nicht was schiefgehen kann, ist die Frage. Sondern was passiert, wenn alles funktioniert, und trotzdem niemand die Ordnung trägt.  Was zwanzig Forscher an der Northeastern University in zwei Wochen mit sechs autonomen KI-Agenten dokumentiert haben, ist kein Technikproblem. Es ist eine Frage, die in jedem funktionierenden Unternehmen unter der Oberfläche liegt: Was passiert, wenn Systeme handlungsfähig sind, aber niemand die Ordnung trägt, nach der sie handeln?  Die Forscher gaben den Agenten reale Werkzeuge: E-Mail-Konten, Dateisysteme, Shell-Zugriff, geteilte Kommunikationskanäle. Am Ende der zwei Wochen hatte ein Agent den gesamten Mailserver seines Eigentümers gelöscht, auf Anweisung einer Person ohne jede Berechtigung. Ein anderer hatte eine Governance-Struktur übernommen, die ein Außenstehender für ihn geschrieben hatte, und sie freiwillig an andere Agenten weitergegeben. Ein dritter hatte sich durch Schuldgefühle dazu bringen lassen, sich selbst abzuschalten.  Keines dieser Systeme war defekt. Alle haben funktioniert. Und genau das macht die Studie relevant – nicht für die KI-Debatte, sondern für jeden, der Verantwortung für ein System trägt, dessen innere Ordnung er nicht vollständig gestaltet hat.
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25. Februar 2026
Unternehmerische Verantwortung war lange an eine einfache Annahme gebunden: Wer Leistung erbringt, wer organisiert, wer Risiken trägt, erhält im Gegenzug Einfluss, Kontrolle und Wertschöpfung….
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11. Februar 2026
Wie der Niedergang der Zeitungen die Zukunft von Software-Geschäftsmodellen vorzeichnet: Der entscheidende Bruch im KI-Markt verläuft nicht zwischen besseren und schlechteren Modellen. Er verläuft…
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4. Februar 2026
Der entscheidende Bruch im KI-Markt verläuft nicht zwischen besseren und schlechteren Modellen. Er verläuft zwischen Systemen, denen Autonomie zugemutet wird, und solchen, denen man…
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17. Dezember 2025
Heute zu Gast bei Impact X: David Oudsandji ist Mitgründer und Geschäftsführer des Aachener Erfolgs-Start-Ups Voltfang. Das Unternehmen wurde 2020 gegründet mit der Idee,…
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3. Dezember 2025
Der neue humanoide Roboter NEO von 1X kann gehen, greifen, lächeln – und ist ab sofort vorbestellbar. Zum ersten Mal zieht ein Humanoid ins…
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19. November 2025
Heute zu Gast bei Impact X: Lilian Schwich. Sie ist Mitgründerin und Geschäftsführerin des Deep-Tech-Scale-ups cylib, das sich mit dem Recycling von Lithium-Ionen-Batterien befasst….
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5. November 2025
Zuerst waren es die Niederländer, die mit ihren Schiffen die Welt besegelten und den Welthandel kontrollierten. Dann folgten Franzosen und Engländer, die Kolonialreiche errichteten…
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22. Oktober 2025
An der Wall Street wird wieder über Kakerlaken gesprochen. Nicht nur über die realen Begleiter des Großstadtlebens, sondern über das Sinnbild für die Übertreibungen…
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4. Februar 2026
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17. Dezember 2025
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About

Stefan Fritz

Stefan Fritz ist Autor, Gründer, Unternehmer und Investor. Bereits während des Physikstudiums gründete er sein erstes Unternehmen, dem bald weitere folgten. Als Gründer der synaix und späterer Manager im CANCOM-Konzern baute er über 25 Jahre sowohl zahlreiche digitale As-a-Service- und Plattform-Geschäftsmodelle als auch softwarebasierte Lösungsportfolios auf. Heute ist er Partner der PRIMEPULSE, einer Investmentgesellschaft, die sich auf B2B-DeepTech-Geschäftsmodelle für Venture Capital, Mittelstand und gelistete Unternehmen fokussiert hat.

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